Fieber! Alles. Außer. Kontrolle.

 

Ein Roman der besonderen Art mit einem wichtigen Thema! Spannend, fesselnd und emotional geschrieben.

 

Inhalt:

Die Geschichte beginnt damit, dass Evie und ihre Mutter im Flugzeug sitzen. Als Evie zur Toilette geht, kommt ein italienischer Geschäftsmann heraus. Dieser schwächelt und fällt auf sie. Evie merkt sofort, dass mit dem Mann etwas nicht stimmt. Seine Haut glüht beinahe. Trotz einer Notlandung stirbt der Mann wenig später.

Evie hat Tage später immer noch Albträume von diesem Drama. Als sie im Internet nach einer Krankheit, auf die die Symptome des Mannes passen, sucht, findet sie heraus, dass einige der reichsten Menschen der Welt unter denselben Symptomen gelitten haben, ehe sie binnen 24 Stunden gestorben sind.

Später wird die Krankheit „Fieber“ genannt. Sie befällt vor allem jene Personen, die einen großen CO2 Ausstoß haben (einen großen ökologischen Fußabdruck). Zunächst glauben alle, dass nur die Reichen von der Krankheit heimgesucht werden, doch schon bald werden sie eines Besseren belehrt.

 

Fazit:

Vor einiger Zeit habe ich bereits „Saligia“ gelesen, welches ebenfalls von der Autorin verfasst wurde. Schon damals hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen!

Die Geschichte ist realistisch geschrieben, sodass man wortwörtlich mit den Charakteren mitfieberte. Das Hauptthema des Buches ist der Umweltschutz. Ich finde es faszinierend, wie gut die Autorin das Ganze durchdacht hat. Von Flugverboten bis hin zu Engpässen bei regionalen Produkten.

Am Ende des Buches erfährt man, dass Swantje Oppermann bereits 2019 mit dem Schreiben für dieses Buch begonnen hat.

Das rote Buchcover passt sehr gut zur Geschichte.

Ich würde das Buch jedem weiterempfehlen, da es zwei sehr aktuelle Themen anspricht. Als Lesealter würde ich vierzehn Jahre empfehlen. 


Saligia

 

Eine fantasievolle, fesselnde und zum Nachdenken bringende Geschichte, die ein geschichtliches Thema perfekt in Szene setzt!

 

Inhalt:

Keira lebt ein Leben voller Zorn, denn sie hat den Zorn, die Wut und den Hass in sich. Die 16-jährige ist bis vor kurzem noch völlig auf sich allein gestellt, um die Wut in ihrem Inneren unter Kontrolle zu bringen! In ihrer Schule wird sie von allen als Crazy Keira angesprochen, gemobbt geschlagen und verprügelt. Plötzlich taucht in der ersten Schulwoche ein Mann namens Elliot auf, der schick angezogen ist und einen sündhaft teuren Wagen fährt. Er versucht Keira zu erklären, dass sie etwas Besonderes ist, da sie eine der sieben Todessünden in sich trägt. Aus diesem Grund bringt er sie auf ein Internat, in dem Jugendliche, welche ebenfalls die Todessünden in sich tragen, leben. Von ihrer Mutter verabschiedet sie sich nicht, sondern schreibt ihr stattdessen nur einen kurzen und schlichten Abschiedsbrief.

Im Internat ist alles anders. Sie bekommt kostenlos sehr hochwertige Klamotten. Ihre Mitschüler und Zimmergenossen verachten sie nicht. Sie schmeißen sogar illegalerweise eine Party außerhalb des Internats für sie.

Im Internat freundet sie sich mit vielen Mädchen an und verliebt sich sogar in einen Jungen. Es scheint so, als wäre alles perfekt. Doch es gibt einen Jungen, der ebenfalls ein Ira ist.  Die beiden vertragen sich überhaupt nicht und versuchen sich in jedem Moment, in dem sie nicht von der Schulleiterin beobachtet werden, umzubringen. Außerdem ist noch dieses Mädchen, welches ein paar Tage vor ihrer Ankunft verschwunden ist. Keine ihrer Zimmergenossinnen will mit ihr darüber reden. Dumm nur, dass Keira ihre Freundinnen plötzlich erwischt, als diese in den Sachen des verschollenen Mädchens stöbern und ein Tagebuch entdecken.

 

Fazit:

Schon als ich die Inhaltsangabe des Buches gelesen hatte, wusste ich, dass dieses Buch mich fesseln würde.

Allein, die Grundidee des Buches ist phänomenal! Das Buch ist nicht nur inhaltlich kreativ, spannend und emotional geschrieben, sondern zieht den Leser mitten in das Geschehen, sodass er vor lauter Neugierde und Spannung nicht aufhören kann zu lesen.

Mithilfe der kurzen Kapitel zieht die Autorin den Leser immer schneller in das Geschehen des Buches hinein. Aufgrund ihres bildhaften und charakteristischen Schreibens hat der Leser binnen weniger Seiten eine sehr attraktive Lesewelt.

Zwar gibt es einige wenige Details, über die man streiten könnte: Wie beispielsweise, das offene Ende, welches auf einen zweiten Roman hoffen lässt! Schlichtweg gesagt, ist das Buch ein wirklich gut geschriebener Fantasy-Roman, der mich aufgrund der „historischen Fakten“, aber auch aufgrund des guten Schreibstils der Autorin gefallen hat.